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Sicherstellung der Wärmeversorgung wird eine Herausforderung

Clemens Keel, Leiter Dienstleistungen + Produkte, Mitglied der Geschäftsleitung im Interview über Herausforderungen, Sicherheit und die Entwicklung im Bereich Heizen.

Kälte, Frost und Schnee machen ein Bau- oder Sanierungsvorhaben schwierig. Dieses Jahr kommt eine zusätzliche Hürde dazu, die Problematik der Material- und Brennstoffverfügbarkeit.

Welche Herausforderungen sind in diesem ungewöhnlichen Jahr erkennbar?

Die grösste Herausforderung unserer Kundinnen und Kunden ist klar die schwierige Verfügbarkeit. Die benötigten Materialien für eine Heizungssanierung oder für einen Neubau sind kurz- oder mittelfristig nicht vorhanden. Drastisch werden kann die Situation für produzierende Betriebe, die aktuell mit Gas ihre Produktionsanlagen befeuern. Diese Unsicherheit ist omnipräsent, niemand weiss genau, wohin die Reise und die Preise gehen. In früheren Jahren war eine gewisse Planungssicherheit gegeben, das ist in diesem Jahr definitiv nicht der Fall.

Was schafft Abhilfe?

Zeit ist ein entscheidender Faktor bei einem Engpass oder einer Notsituation. Wir von Krüger sind durch unsere jahrzehntelange Erfahrung gut auf Notsituationen vorbereitet und liefern unsere mobilen Heizzentralen innert kürzester Zeit auf die Baustelle oder Anlage – schweizweit. Mit einem Leistungsspektrum von 2 kW bis 2 MW gewährleisten wir rasch und unkompliziert die Wärme- sowie Warmwasserversorgung. Sei dies auf Grossbaustellen, bei Heizungssanierungen oder als Notlösung im Produktionsumfeld.

Flexibilität ist demnach gefragter denn je?

Davon sind wir überzeugt. Sämtliche unserer Warmwasser- und Warmluft-Systeme arbeiten mit einer breiten Palette an Energieträgern. Das sind Pellets, Erdgas, Propan, Öko-Heizöl, Bio-Heizöl, Elektro und auch Methanol. Diese Bandbreite erlaubt es uns, auf unterschiedliche Ausgangslagen zu reagieren und individuelle Lösungen anzubieten. Dennoch empfehlen wir, in diesem Jahr eine Reservation frühzeitig zu tätigen. Unsere Heizzentralen sind für den kommenden Winter bereits jetzt schon stark nachgefragt und auch unser grosser Gerätepark könnte irgendwann ausgebucht sein.

Welche Bereiche deckt das Leistungsspektrum zusätzlich ab?

Das sind zum einen warmwassergeführte Heizzentralen, die bei der Trocknung von Unterlagsböden zum Einsatz kommen. Zum anderen sind es warmluftgeführte Zentralen, welche die gewünschten Temperaturen gewährleisten. Fast alle Heizsysteme werden fernüberwacht. Tritt ein Problem auf, werden unsere Servicetechniker sofort via Handy informiert und können reagieren, oftmals bevor die Kundinnen und Kunden etwas merken. Das gibt zusätzlich Sicherheit. Ausserdem übernehmen wir das Brennstoffmanagement und stellen die Organisation, Lieferung und die Abrechnung des Verbrauchs sicher.

Wo kann Energie eingespart werden?

Unsere wassergeführten Heizzentralen sind energiesparend, weil wir die Wärme gezielt im Gebäude verteilen und weil wir Heizkessel neuster Technologie, sogenannte Brennwertheizkessel, im Einsatz haben. Damit lässt sich der Energiegehalt des Brennstoffs insbesondere beim Einsatz als Notheizzentrale beinahe vollständig nutzen.

Und in welche Richtung geht die allgemeine Tendenz?

Krüger setzt auf energieeffiziente Systeme. Diesen Bereich decken wir mit unseren warmwassergeführten Heizzentralen ab. Mit dem ausgeklügelten Zubehör, den Zusatzgeräten und dem flexibel einsetzbaren Schlauchmaterial bringen wir die Wärme genau dorthin, wo sie benötigt und gewünscht wird. Das reduziert den Wärmeverlust und spart sowohl Energie als auch Kosten.

Wie sieht die Entwicklung aus, wohin soll es in Zukunft gehen?

Wir entwickeln unsere Produkte stetig weiter und verfolgen neue Technologietrends genau. Daher haben wir schon früh damit angefangen, unsere Heizzentralen für alternative Energien wie Pellets und grünes Methanol zu optimieren.

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