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Freie Sicht auf den Puck

Im Herbst 2020 eröffnete unter grossem medialem Interesse die neue Eishalle in Fribourg, Heimstadion des HC Fribourg-Gottéron. Wie viele andere Eishallen setzt Fribourg auf einen Adsorptionsentfeuchter der Krüger + Co. AG, um zu hoher Luftfeuchtigkeit und den damit verbundenen Problemen wie Nebelbildung oder Tropfen auf dem Eis keine Chance zu geben. Für maximale Energieeffizienz verfügt dieser Entfeuchter über ein spezielles Vorwärmungsmodul und eine zusätzliche Wärmerückgewinnung.


Die Eishalle in Fribourg bietet mit ihrem hexenkesselartigen Bau ein spezielles Zuschauererlebnis. Da wäre es ausgesprochen unpässlich, wenn die Zuschauer anstelle eines spannenden Eishockey-Matches nur Nebel sähen. Damit die aus der zu hohen Luftfeuchtigkeit resultierenden Probleme nicht entstehen, wandte sich das zuständige Ingenieurbüro an die Krüger + Co. AG. Sie hatte ihre Kompetenz im Bereich Entfeuchten bereits in der benachbarten Trainings-Eishalle unter Beweis gestellt.

Zweit grösster Adsorptionsentfeuchter in der Schweiz

Für das grosse Raumvolumen der Halle wurde der zweitgrösste von Krüger installierte Adsorptionsentfeuchter eingesetzt. «Der Adsorptionsentfeuchter CRT 25000 GW wird mit Gas betrieben und entfeuchtet auch grosse Raumvolumen wirtschaftlich», erklärt Karl Tanner, Senior Berater Entfeuchten bei Krüger. Der Entfeuchter saugt die feuchte Raumluft an, die Feuchtigkeit wird im Rotor gebunden und die trockene Luft wird durch ein Rohrsystem gezielt in der Halle verteilt. Die gebundene Feuchtigkeit wird in einem zweiten, getrennten Kreislauf durch die erwärmte Aussenluft gelöst und ins Freie transportiert.

Zusatzmodule: Nachkühlung, Vorwärmer und Wärmerückgewinnung

Die professionellen Adsorptionsentfeuchter von Krüger lassen sich im Baukastensystem mit Zusatzmodulen ergänzen. Bei der Eishalle Fribourg kamen drei solcher Module zum Einsatz: Um noch wirtschaftlicher und ökologischer während des Betriebs zu sein, wurde mittels Abwärme der Eismaschine eine Vorwärmung eingerichtet und eine Wärmerückgewinnung eingebaut. Durch diese Wärme­rück­gewinnung wird der Gasverbrauch des Adsorbers um rund einen Viertel reduziert. Als weiterer Spezialzusatz wurde ein Nachkühlmodul eingebaut. Es verhindert, dass die trockene Luft, die sich während des Entfeuchtungsprozesses leicht erwärmt, die Eishalle aufheizt. In der Eishalle Fribourg ist also alles bereit für die Eishockey-Saison.

Wieso Eishallen entfeuchten?

Werden Eishallen nicht entfeuchtet, besteht die Gefahr, dass einströmende, wärmere Aussenluft an der kalten Eisoberfläche oder an den kühlen Oberflächen im Dachbereich in der Halle kondensiert. Tropft das Kondenswasser auf die Eisfläche, gefriert es dort sofort und es entstehen störende Unebenheiten. Auf lange Sicht ist das Kondenswasser schädlich für die Bausubstanz und verursacht oft teure Sanierungen. Weiter kann zu hohe Luftfeuchtigkeit zu Nebelbildung in der Halle führen und die Sichtverhältnisse von Spielern und Zuschauern beeinträchtigen. Für die Entfeuchtung der Eishallen eignen sich Adsorptions­entfeuchter, weil diese auch bei tiefen Temperaturen zuverlässig arbeiten.

Weitere Informationen und die Funktionsweise der Adsorptionsentfeuchtung finden Sie hier.
Oder sehen Sie das Video Eishalle Ørestad (Quelle: Cotes A/S).

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