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Hege und Pflege für zwei Adsorptionsentfeuchter

Die Krüger + Co. AG unterstützt als Schweizer Generalimporteur der Adsorptionsentfeuchter von Cotes A/S ihre Kunden im Störungsfall. So auch im Fall der Grossbäckerei von Coop in Schafisheim. Dort gingen die zwei Adsorptionsentfeuchter, die Abwaschräume trocken halten, mehrmals auf «Störung». Auf der Suche nach der Ursache waren die Krüger-Fachspezialisten gefordert.

Die Grossbäckerei von Coop im aargauischen Schafisheim ist die grösste Bäckerei der Schweiz. Seit 2017 entfeuchten zwei Gross-Adsorptionsentfeuchter C65D die Luft der Abwaschräume, wo Mitarbeitende während 24 Stunden die Gerätschaften der Bäckerei waschen. Ohne Entfeuchter geht es nicht, da die Räume durch den Waschvorgang feucht sind und aufgrund der Lebens­mittelhygiene-Standards nicht gelüftet werden dürfen. Nach etwas mehr als einem Jahr nach Einbau der Adsorber traten Störungsmeldungen auf.

Support durch Krüger bei Störungen

«Bei Störungen insbesondere bei Grossgeräten kommen wir als Generalimporteur zum Zug, da wir über noch mehr Fachwissen verfügen», sagt Daniel Höhener, Fachspezialist Adsorptionsentfeuchten bei der Krüger + Co. AG am Hauptsitz in Degersheim. Bei der Inspektion vor Ort stellte er fest, dass eine Zucker­masse die Filter und die Rotoren der Geräte verklebte, und Wasser in den Adsorbern war. Der dadurch beeinträchtigte Regenerationsluftstrom im Gerät verursachte die Störungsmeldung. Höhener ersetzte die beschädigten Teile und befreite die Geräte von der klebrigen Masse. Zusammen mit dem Kunden wurde ein Wartungsplan erstellt, damit sich der Fall nicht wiederholt.

Knifflige Ursachensuche

Trotz allen getroffenen Massnahmen trat die Störung einige Monate später erneut auf. Zur Ursachen­klärung begaben sich Daniel Höhener und Karl Tanner, Senior Berater Geschäftsfeld Entfeuchten bei Krüger, vor Ort. «Wir entdeckten, dass bei der Reinigung der Räume mit Hochdruckreinigern gearbeitet wird und die Entfeuchter Wasserdampf angesaugt hatten», erzählt Höhener. «So gelangte Wasser in die Ansaugrohre der Entfeuchter, das einerseits die Filter beschädigte und zum anderen, direkt in den Entfeuchter lief, weil die Rohre leicht abfallend sind.» Aufgrund der beschädigten Filter gelangten die klebrigen Partikel aus der Luft in die Entfeuchter und setzten sich dort fest.

Umbau für einwandfreien Betrieb

«Diese Begebenheiten müssen berücksichtigt werden, damit die Entfeuchter richtig funktionieren können. Deshalb waren bauliche Änderungen sowie gerätespezifische Anpassungen nötig», so Karl Tanner.
Die vorgeschlagenen Massnahmen setzten die Spezialisten Patrick von Däniken von Krüger Rothrist und Daniel Höhener Mitte Februar um: Erstens wurden zwei zusätzliche Ansaugöffnungen in der Verrohrung verbaut, damit die Saugkraft pro Öffnung geringer ist und Wasser weniger leicht angesaugt wird.

Zweitens wurde in den Ansaugrohren vor dem Adsorptions­entfeuchter ein Wasserabscheider eingebaut. Drittens kommt die Regenerationsluft des Geräts neu aus dem Lüftungssystem und nicht mehr aus den Vorräumen, so kommen mit diesem Luftstrom keine klebrigen Partikeln mehr ins Gerät. Viertens wurden die Standardfilter durch Filter mit einer noch feineren Filterklasse ersetzt, die noch mehr Partikel herausholen und robuster sind. Anschliessend wurden die Geräte wieder instand gesetzt. Seit dem Umbau laufen die zwei Adsorptionsentfeuchter nun störungsfrei.

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