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Rollstuhlgängige Wasserschadentrocknung

Bei einer Unterlagsbodentrocknung wird über Bohrlöcher und Luftschläuche trockene Luft in den Boden eingeblasen. Was tun, wenn die Luftschläuche aber nicht über den Boden verlaufen dürfen, weil der Bereich sonst nicht mehr rollstuhlgängig ist? Dann sind alternative Lösungen der Krüger-Trocknungsprofis gefragt.

Mehrere zehn Zentimeter hoch Stand Anfang Jahr das Wasser im Erdgeschoss nach einem Boilerleck: Eingangsbereich, Gang, Waschküche, Kellerraum und Büro – alles unter Wasser. Ein Fall für die Krüger-Trocknungsprofis. «Das Besondere an dem Fall war, dass die Hauseigentümerin im Rollstuhl ist und der Eingangsbereich für sie zugänglich bleiben musste. Das heisst, die Schläuche für die Isolationstrocknung konnten nicht wie üblich auf dem Boden verlegt werden», erklärt Roman Lieberherr, Fachmann Wasserschadentrocknung bei Krüger Degersheim.

Nach der Schadenaufnahme wurden die Bodenbeläge entfernt, damit einige Tage später die Trocknung erfolgen konnte. «Meine Teamkollegen konnten mir vorab Tipps geben für die Installation, da sie schon ähnliche Fälle hatten», erzählt Lieberherr. Mittels Stützen und Dachlatten verlegte er die Luftschläuche der Isolationstrocknungsanlage an den nötigen Stellen in die Höhe, damit der Treppenlift, Gang und Eingangsbereich passierbar blieben.

Abgesehen davon, dass die Montage etwas mehr Zeit benötigte, war es eine standardmässige Einrichtung: eine Systemtrocknungseinheit sowie für die Oberflächentrocknung zwei Luftentfeuchter und vier Kaltluftgebläse, die für drei Wochen zum Einsatz kamen.

Wasserschadentrocknung

Nach einem Wasserschaden muss als Erstes das oberflächliche Wasser abgesaugt oder auf eine andere Weise entfernt werden. Im Anschluss erfolgt die Systemtrocknung durch die Krüger-Profis. Je nach dem was betroffen ist und welche Rahmenbedingungen vorliegen, ist eine Oberflächentrocknung sowie Raumentfeuchtung und/oder Unterlagsboden-Systemtrocknung mit Vakuum- oder Drucktrocknung notwendig.

Oberflächentrocknung und Raumentfeuchtung

Diesen Trocknungsmethoden erfolgen mit leistungsstarken Luftentfeuchtern und Kaltluftgebläsen. Die Kaltluftgebläse sorgen für eine gezielte Luftbewegung, die die Luftfeuchtigkeitsschichten an betroffenen Wänden und Böden abtransportiert und die Verdunstungsrate erhöht. Der Trocknungsprozess verkürzt sich so um bis zur Hälfte.

Unterlagsboden-Systemtrocknung

Für die Trocknung der Bodendämmung und aller im Unterbau liegenden Schichten gibt es die Vakuum- und Überdruck-Technik. Die beiden Methoden können auch kombiniert werden. Bei der Überdrucktechnik wird trockene und erwärmte Luft über Bohrlöcher in den Boden eingeblasen, die für einen Überdruck in der Unterlagsboden-Dämmschicht sorgt und so die Feuchtigkeit über die Entlastungslöcher und Randfugen/Stellstreifen nach aussen drückt. Bei der Unterdrucktechnik wird über Bohrlöcher ein Vakuum erzeugt und so das eingedrungene Wasser aus der Dämmschicht gesaugt. Über intelligente Steuerungen in den Geräten aber auch mit Messsonden im Boden und im Raum können die Anlagen fernüberwacht und ferngesteuert werden. Sodass optimalste Trocknungsergebnisse innert kürzester Geräteeinsatzzeit erreicht werden.

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