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«Unsere Heizzentralen funktionieren schweizweit als einzige mit modernster Brennwert-Technologie»

Kälte, Frost und Schnee machen im Winter ein Bauvorhaben schwierig. Abhilfe schafft eine Bauheizung. Die Krüger + Co. AG ist die schweizweit grösste Anbieterin von Bauheizungen. Clemens Keel, seit April 2018 neuer Leiter Geschäftsfeld Heizen, erzählt im Interview, welche Trends bei Bauheizungen zu erkennen sind, warum auch im Sommer Heizzentralen gefragt sind und wohin sich das Geschäftsfeld Heizen entwickelt.

Clemens Keel, wir befinden uns mitten in der Heizsaison. Erkennen Sie als Leiter Geschäftsfeld Heizen einen Trend, was bei den Bauheizungen von Krüger besonders gefragt ist?

Für mich sind zwei Trends erkennbar. Erstens werden wir bei Krüger vermehrt für Spezialaufgaben angefragt, also für Projekte, die ein Installateur oder die Baufirma
nicht mehr standardmässig lösen kann. Beispielsweise eine Bauheizung für weitverzweigte Stockwerke, da mussten wir unsere Heizschlauch-Verteilung zusätzlich mit Druck- und Volumenstromstationen ausrüsten. Oder eine, die über mehrere Monate autonom funktionieren muss, da das Gebiet im Winter abgeschnitten ist. Es sind individuelle Kundenlösungen gewünscht. Weiter sind Bauheizungen nicht mehr nur alleine gefragt, sondern in Kombination mit Themen wie Entfeuchten, Frischluftzuführung, Baustaubreinigung und Kühlen. Hier bietet Krüger alles aus einer Hand.

Und in welche Richtung geht die zweite Tendenz?
Es wird immer mehr auf energieeffiziente Systeme gesetzt. Diesen Bereich decken wir mit unseren warmwassergeführten Heizzentralen ab. Mit dem ausgeklügelten Verteilnetz und den flexiblen Heizlüftern bringen wir die Wärme genau dort ins Gebäude, wo sie benötigt wird. Das reduziert den Wärmeverlust und spart Energie. So können unsere Kunden Kosten optimieren, da wenigerStrom und Brennstoff verbraucht wird.

Apropos wassergeführte Heizzentralen, sie sind so etwas wie die Stars in der Krüger-Flotte von Bauheizungen. Warum eigentlich?
Das hat mehrere Gründe. Erstens sind sie energiesparend, weil wir die Wärme gezielt im Gebäude verteilen und weil wir schweizweit als einziger Anbieter Heizkessel neuster Technologie, sogenannte Brennwertheizkessel, im Einsatz haben. Damit lässt sich der Energiegehalt des Brennstoffs beinahe vollständig nutzen. Zweitens sind unsere Heizzentralen schon seit Langem fernüberwacht. Tritt ein Problem auf, werden unsere Servicetechniker sofort via Handy informiert und können reagieren, indem sie von extern auf die Steuerung des Reglers zugreifen, oftmals bevor der Kunde etwas merkt. Drittens: Bei der stark nachgefragten Unterlagsbodentrocknung können wir nicht nur gewünschte Temperaturprogramme einstellen, sondern auch mit dem Datenlogger den Nachweis erbringen, dass die Trocknung die Anforderung des Herstellers erfüllt. Und zuletzt lassen sich unsere Heizzentralen sowohl mit Öl, Gas, Strom als auch Pellets betreiben.

Man hat oftmals das Gefühl, dass nur im Winter Heizungen benötigt werden …
Das stimmt schon lange nicht mehr. Wir machen auch bei warmen Temperaturen Unterlagsboden­trocknungen. Der Kunde profitiert doppelt: Er hat auch im Sommer eine verkürzte Bauzeit, und mit unseren Überwachungssystemen hat er den Nachweis für den Lieferanten, dass die Trocknung korrekt ausgeführt wurde. Ebenfalls ein ganzjähriges Thema ist die Nutzung der Zentralen als Notheizungen. Wenn in einer Gemeinde die Fernheizung ausfällt oder gewartet wird, überbrücken wir mit unseren Heizzentralen diese Zeit und stellen den angehängten Betrieben und Wohnhäusern sowohl die Heizung als auch das Warmwasser sicher. Ebenso können wir einspringen, wenn in einem Haus die Heizung saniert wird – dort stellen wir die Warmwasserversorgung sicher, sodass der Installateur genügend Zeit hat für die Sanierung.

Wie sehen Sie die Entwicklung Ihres Geschäftsfelds Heizen bei Krüger, wohin soll es in Zukunft gehen?
Klar ist, dass wir unsere Produkte weiterentwickeln. Zum Beispiel möchten wir unseren Kunden via Internet einen Zugang zur Fernüberwachung geben, damit sie ebenfalls Zugriff auf die Informationen ihrer Anlage haben. Zudem prüfen und beobachten wir neue Technologien und treiben die Optimierung der Heizzentralen im Moment für alternative Energien wie Pellets voran.

Zur Person

Clemens Keel ist 58 Jahre alt und kommt aus dem Thurgau. Seit April 2018 ist er Leiter Geschäftsfeld Heizen bei der Krüger + Co. AG. Zunächst arbeitete er als gelernter Mechaniker bei der Oertli Wärmetechnik AG, später als Chefmonteur und Servicestellenleiter. Nach Abschluss der Meisterprüfung agierte er als Projektleiter für Grossanlagen im Feuerungsbau. Weitere 20 Jahre hatte er bei Oertli und später Walter Meier verschiedene Positionen in der Leitung Serviceorganisation Ost- und Deutschschweiz im Bereich Heizungen/Klima und Befeuchten inne.

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