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Bahuheizung - Montage mobiler Heizzentralen für Unterlagsbodentrocknung mit Pellets

Bauheizung für Unterlagsbodentrocknung

Beim Ersatzneubau der Siedlung Klosterbrühl in Wettingen AG spielte die Bauheizung eine Schlüsselrolle. Zwei mobile Pellets-Heizzentralen mit je 220 kW Leistung sorgten für die Austrocknung der Unterlagsböden und damit für einen reibungslosen Bauablauf. Ein Projekt, das zeigt, wie Technik, Erfahrung und Teamarbeit zusammenspielen müssen, damit am Ende alles termingerecht gelingt.

Bauheizung zur Austrocknung der Unterlagsböden - Die Montage der Anlage in 6 Schritten

Ein Sommermorgen auf der Baustelle

Es läuft wie am Schnürchen an diesem sonnigen Tag in Wettingen AG. Pünktlich fährt der Transporter mit zwei Heizcontainern in die enge 30er-Zone der Siedlung Klosterbrühl. Auf der Baustelle herrscht geschäftiges Treiben, der Bauführer hat alle Hände voll zu tun. Gleichzeitig sucht er nach den Besitzern der Autos, die vor und hinter dem Pelletsilo parkiert sind. Dort, wo gleich die mobilen Heizzentralen ihren Platz finden sollen. Der Chauffeur der Emil Egger Transport AG kennt sein Handwerk. Routiniert hebt er den ersten Container vom Auflader, setzt ihn millimetergenau auf die vorbereiteten Stützhölzer. Kurz darauf folgt der zweite Container. Die Kollegen der Niederlassung Dielsdorf ZH befinden sich schon mitten im Aufbauprozess: Während einer die Aufstellung der Container überwacht, trifft der nächste bereits mit Schläuchen und Anschlüssen ein. Das Ziel dieses Tages: beide Container an die neu verlegten Bodenheizungen der Mehrfamilienhäuser anzuschliessen.

Warum die Bauheizung unverzichtbar ist

Mit dieser Inbetriebnahme beginnt die eigentliche Arbeit der Bauheizung. Denn Unterlagsböden brauchen Zeit und kontrollierte Wärme, um zuverlässig zu trocknen. Ein exaktes Heizprotokoll bestimmt, welche Temperaturen wann erreicht werden müssen. Bis in den November hinein laufen die Anlagen, um den Boden gleichmässig auszutrocknen. Erst wenn der Untergrund die geforderte Restfeuchte erreicht hat, können Bodenbeläge verlegt und weitere Arbeiten erfolgen. Ohne diese sorgfältige Trocknung würden Mängel, Verzögerungen oder gar Bauschäden drohen. Die Bauheizung sorgt dafür, dass der Bauplan eingehalten wird.

Mobile Bauheizung mit erneuerbarer Energie

Zum Einsatz kamen zwei mobile Pellet-Heizzentralen vom Typ PH-220.1, die über Warmwasserleitungen an die Fussbodenheizung angeschlossen wurden. Bald darauf folgten zwei weitere Container für die weiteren Bauetappen. Diese wassergeführte Trocknung mit Pellets verbindet Effizienz mit Nachhaltigkeit. Die Bauherrschaft legte grossen Wert darauf, dass erneuerbare Energie eingesetzt wird, schliesslich laufen die Anlagen über mehrere Monate. Pellets als Energieträger sind nicht nur CO₂-arm, sondern auch zuverlässig verfügbar – eine wichtige Grundlage für den kontinuierlichen Betrieb.

Zufriedene Bauherrschaft

Der Kunde zeigte sich zufrieden. Die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Lägern – kurz Lägern Wohnen – lobte die zuverlässige Umsetzung und die Flexibilität des Teams. Ob Anpassungen vor Ort oder spontane Lösungen, wenn sich die Situation änderte – das Montageteam reagierte schnell und pragmatisch. Dadurch blieb der Baufortschritt gesichert. Eine Bauheizung mag unscheinbar wirken, doch sie schafft Planbarkeit und Verlässlichkeit in einem komplexen Projekt.

Teamarbeit im Mittelpunkt

Besonders erfreulich war die Zusammenarbeit im Team. Avni Bajrami, Sali Gjikollaj und Teamleiter Hapak Richard aus der Niederlassung Dielsdorf ZH ergänzten sich perfekt. Sie sorgten dafür, dass die Bauheizung reibungslos lief und die Unterlagsböden nach Plan trockneten.

Eine unsichtbare, aber entscheidende Rolle

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Eine Bauheizung arbeitet im Hintergrund, doch ohne sie würde auf Schweizer Baustellen vieles ins Stocken geraten. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass Bauzeiten oder zeitliche Vorgaben eingehalten werden können, trocknet Unterlagsböden und eröffnet damit den Weg für den Einzug in neue Wohnungen. So wie in Wettingen AG, wo aus Containern mit Pellets die Wärme kam, die eine ganze Siedlung einen grossen Schritt näher ans Ziel brachte.

Wir bedanken uns bei Lägern Wohnen für den geschätzten Auftrag.

Über die Siedlung Klosterbrühl

Lägern Wohnen realisiert in Wettingen AG die neue Siedlung Klosterbrühl. Insgesamt werden 127 Wohnungen rückgebaut und durch 222 moderne Wohneinheiten von 2,5 bis 5,5 Zimmern ersetzt. Der Ersatzneubau erfolgt in zwei Etappen: Die erste wird 2026 abgeschlossen, die zweite 2028. Damit entsteht zeitgemässer, nachhaltiger Wohnraum im Herzen des Limmattals, der auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen ausgerichtet ist.

KLB Visu1 Anpassung | Krüger + Co. AG
Architektur: Galli Rudolf Architekten AG ETH BSA Stefan Wülser +; Visualisierung: loomn Architekturvisualisierung

| Krüger + Co. AG
Richard Hapak, Teamleiter Heizen, Niederlassung Dielsdorf

Sie planen eine Bautrocknung?

Gerne stehe ich Ihnen beratend zur Verfügung:
Richard Hapak, Teamleiter Heizen, Niederlassung Dielsdorf ZH
T +41 44 855 28 17 | M +41 79 632 33 74 | richard.hapak@krueger.ch