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Bauheizung und Winterbad Lerchenfeld aus der Vorgelperspektive

Bauheizung unterstützt Schwimmbetrieb im Winterbad Lerchenfeld St.Gallen

Wenn in St.Gallen gebaut wird, geschieht das umfassend gedacht. So auch bei der Erneuerung und Erweiterung des Hallenbads Blumenwies: Während die alte Anlage ab 2025 saniert und erweitert wird, soll der Schwimmbetrieb, auch dank einer Bauheizung, weiterlaufen, insbesondere für Schulen und Vereine. Dafür errichtete die Stadt beim Freibad Lerchenfeld eine Traglufthalle, ein temporäres Hallenbad, das in der kalten Jahreszeit Platz für Unterricht und Training bietet. Damit im Innern trotz winterlicher Temperaturen perfekte Bedingungen herrschen, sorgen wir mit einer leistungsstarken Bauheizung auf Pellet-Basis für die nötige Wärme.

Tragluftzelt Winterbad Lerchenfeld mit Bauheizung aus der Vogelperspektive
Winterbad Lerchenfeld – Ein temporäres Hallenbad mit Daueraufgabe

Das Bauzeitprovisorium im Lerchenfeld ist mehr als eine Notlösung. Über dem bestehenden Schwimmbecken spannt sich eine mehrlagige Kunststoffmembran, die durch Überdruck in Form gehalten wird. Containeranlagen ergänzen die Infrastruktur um Garderoben und Duschen. Während draussen Schnee fällt, bleibt im Innern der Traglufthalle das Wasser konstant warm, dank drei mobilen Heizzentralen vom Typ PH-220.5. Jede dieser Anlagen liefert bis zu 220 Kilowatt Heizleistung und versorgt sowohl das Beckenwasser als auch die Raumluft mit angenehmer Wärme.

Ein temporäres Hallenbad mit Daueraufgabe

Für die Stadt St.Gallen war klar: Auch ein Provisorium muss ökologisch betrieben werden. Die mobilen Heizzentralen von Krüger arbeiten vollständig mit Holzpellets und stellen damit eine erneuerbare Wärmequelle sicher. Die Anlagen sind kompakt in Containern verbaut und lassen sich rasch an Ort und Stelle in Betrieb nehmen inklusive Pelletlager, Förderschnecke und automatischer Regelung. Das System erreicht einen hohen Wirkungsgrad und erfüllt sämtliche Sicherheitsanforderungen für öffentliche Anlagen. In der rund zweijährigen Bauphase gewährleisten die drei Pelletanlagen die vollständige Bauheizung der Traglufthalle und sorgen über zwei Wintersaisons für konstante Wärme.

Koordination auf engem Raum

Für die Umsetzung war das Zusammenspiel verschiedener Fachbereiche entscheidend. Das Team der Krüger-Niederlassung Degersheim SG übernahm Planung, AVOR, Transport und Installation der drei mobilen Heizzentralen. Besonders anspruchsvoll war die enge Abstimmung mit den Gewerken der Badewassertechnik, Haustechnik, Steuerung und Regelung. Auch Brandschutz und Bewilligungen erforderten detaillierte Klärungen mit den Behörden. Trotz der vielen Schnittstellen verlief das Projekt reibungslos, ein Beispiel dafür, wie Erfahrung, Präzision und Teamarbeit zu einem zuverlässigen Resultat führen.

Bauheizung als Voraussetzung für Kontinuität

Mit dem Heizprovisorium im Lerchenfeld bleibt der Schulschwimmunterricht in St.Gallen auch während der Bauzeit gesichert. Rund 2700 Kinder der Primarstufe können weiterhin wöchentlich schwimmen. Ebenso profitieren die Wassersportvereine, die auf Trainingsmöglichkeiten angewiesen sind. Ohne Bauheizung und Warmwasserversorgung wäre der temporäre Betrieb undenkbar. Die mobilen Anlagen stellen sicher, dass die Wassertemperatur konstant bleibt und sich in der Halle ein angenehmes Klima bildet.

Verlässliche Wärme aus Schweizer Hand

Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Bauheizung. Unsere rund 1000 mobilen Heizzentralen sind flexibel ausgelegt und können mit verschiedenen Energieträgern betrieben werden darunter KS HVO 100, Pellets, Methanol, Öko-Heizöl, Bio-Heizöl oder Erdgas. Ob Baustelle, Notfall oder Event – mit 21 Standorten in der ganzen Schweiz sind mobile Heizzentralen und die passenden Energieträger schnell vor Ort.

Technik im Detail

Die Pellet-Heizzentrale PH-220.5

Die eingesetzten PH-220.5-Heizzentralen sind vollständig in robusten Containern integriert und speziell für Baustellen und temporäre Wärmeversorgungen konzipiert. Jede Einheit liefert bis zu 220 kW Leistung, verfügt über einen automatischen Pelletbrenner, ins System integrierte Silos für den Brennstoffvorrat und eine moderne Steuerung, die eine präzise Temperaturregelung ermöglicht. Dank Plug-and-Play-Anschlüssen kann die Anlage in kürzester Zeit installiert, gestartet und bei Bedarf umgesetzt werden. Sie vereint Effizienz, Nachhaltigkeit und Betriebssicherheit, ideale Voraussetzungen für eine zuverlässige Bauheizung, die selbst bei winterlichen Bedingungen konstant Leistung bringt.

Mobile Heizzentrale in einem Container mit Krüger-Logo
Über das Projekt
Bauheizung während der Umbauphase des Hallenbad Blumenwies
Visualisierung: FLOOER.ART

Schwimmbad Lerchenfeld und Hallenbad Blumenwies

Das Freibad Lerchenfeld ist eine beliebte Sommeranlage im Osten der Stadt St.Gallen und bietet seit Jahrzehnten Erholung, Sport und Begegnung. Während den Bauarbeiten beim Hallenbad Blumenwies übernimmt es mit der Traglufthalle eine tragende Rolle im städtischen Schwimmbetrieb. Nach Abschluss der Sanierung wird das erneuerte Hallenbad Blumenwies dann dauerhaft an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen.
Das Hallenbad Blumenwies wurde 1973 eröffnet und zuletzt 1995 saniert. Mit der aktuellen Erweiterung entsteht bis 2027 ein modernes Sport- und Freizeitbad mit vergrösserter Wasserfläche, einem Lehrschwimmbecken mit Hubboden und erweitertem Wellnessbereich – ein wichtiger Bestandteil der Sportstadt St.Gallen.

Danksagung

Wir bedanken uns bei der W. Rokitzky AG, Winterthur bei der Stadt St.Gallen für den Auftrag und das entgegengebrachte Vertrauen und bei Richard Widmer, Wil für die Unterstützung.


Bauheizung: Teamleiter Heizen Emil Fuchs (l.)
Emil Fuchs (l.), Teamleiter Heizen

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1. Was versteht man unter einer Bauheizung und wann wird sie eingestzt?

Eine Bauheizung sorgt auf Baustellen oder in temporären Gebäuden für stabile Temperaturen. Sie verhindert Frostschäden, ermöglicht UB-Trocknungen und schafft ein angenehmes Klima für Personen und Material. Typische Einsatzbereiche sind Sanierungen, Neubauten, Eventhallen oder – wie beim Hallenbad Blumenwies in St.Gallen – provisorische Schwimmhallen. Dank mobiler Bauheizungen kann der Betrieb auch während Bauphasen aufrechterhalten werden.

2. Welche Vorteile bietet eine Bauheizung auf Pellet-Basis gegenüber fossilen Systemen?

Eine Bauheizung mit Holzpellets nutzt erneuerbare Energie und reduziert den CO₂-Ausstoss erheblich. Die mobilen Heizzentralen arbeiten effizient, erfüllen hohe Sicherheitsstandards und lassen sich inklusive Pelletlager, Förderschnecke und Regelung schnell in Betrieb nehmen. Das Beispiel des Winterbads Lerchenfeld zeigt: Eine Pellet-Bauheizung bietet zuverlässige Wärme bei gleichzeitig nachhaltigem Betrieb, ein Pluspunkt für Bauherren und Behörden mit Umweltzielen.

3. Wie funktioniert die Installation und Inbetriebnahme einer mobilen Bauheizung?

Mobile Heizzentralen werden komplett vormontiert in Containern geliefert und lassen sich per Plug-and-Play anschliessen. Innerhalb weniger Stunden kann eine Bauheizung installiert, befüllt und gestartet werden. Je nach Einheit liefern unsere Heizzentralen 2 kW bis 2 MW Heizleistung und versorgen sowohl Raumluft als auch Warmwasser. So entstehen temporäre Wärmeversorgungen, die höchste Effizienz mit einfacher Handhabung kombinieren.

4. Welche Rolle spielt die Bauheizung im Zusammenhang mit Fernwärmeprojekten?

Bei Bau- oder Sanierungsarbeiten an Fernwärmenetzen sichert eine mobile Bauheizung die Wärmeversorgung, bis der reguläre Anschluss wieder verfügbar ist. Sie dient als temporäre Übergangslösung oder Redundanzsystem, etwa bei der Erneuerung von Heizzentralen oder Netzerweiterungen. Im Fall des Hallenbads Blumenwies wird die Wärme während der Bauzeit über mobile Anlagen bereitgestellt. Nach Abschluss erfolgt der dauerhafte Anschluss ans Fernwärmenetz St.Gallen.

5. Warum ist Krüger der richtige Partner für Bauheizungen in der Schweiz?

Krüger verfügt über jahrzehntelange Erfahrung und betreibt über 1000 mobile Heizzentralen für Bauheizung, Notversorgung und Fernwärme-Redundanz. Die Anlagen decken alle Leistungsklassen ab, arbeiten mit nachhaltigen Energieträgern wie Pellets, HVO 100, Bio-Heizöl oder Methanol und sind an 21 Standorten schweizweit verfügbar. Für Bauplaner, Energieversorger und Behörden bedeutet das: kurze Reaktionszeiten, zuverlässige Wärme und Fachkompetenz aus einer Hand.