Herzlich willkommen zum KrügerTalk, unserer neuen Interviewreihe mit Geschäftspartnern, Kunden und Experten. Wir sprechen darüber, was sie antreibt und welchen Herausforderungen sie in ihrem Arbeitsalltag begegnen. Der Auftakt macht ein Gespräch mit Luca Napolitano über Bauabläufe, Terminfenster und die Bedeutung mobiler Heizlösungen auf einer der grössten Baustellen Zürichs.
Auf dem Kochareal in Zürich entsteht eines der grössten Wohnbauprojekte der Stadt. Mitten im dichten Bauablauf, parallelen Bauphasen und engen Terminfenstern spielt die Bauheizung eine entscheidende Rolle, damit der Innenausbau auch im Winter ohne Unterbruch voranschreiten kann. Wir haben mit Luca Napolitano, Bauleiter bei der Immobiliendienstleisterin HRS, die das Projekt als Totalunternehmerin realisiert, über die Herausforderungen der Grossbaustelle, den aktuellen Baufortschritt und den Einsatz mobiler Heizlösungen gesprochen.

Krüger: Hallo Luca, du bist Bauleiter hier auf dem Koch-Areal. Was entsteht hier genau?
Luca Napolitano: Wir realisieren für die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich ein Wohnhochhaus mit rund 85 Metern Höhe und 27 Obergeschossen sowie ein siebenstöckiges Mehrfamilienhaus. Insgesamt entstehen 204 Wohnungen mit einem Dachgarten im 1. Obergeschoss. Im Erdgeschoss sind verschiedene Gewerbeflächen geplant. Zusammen mit den angrenzenden Baufeldern wächst hier das neue Koch-Quartier.
Bauen unter Zeitdruck gehört heute zum Alltag. Wo liegen die grössten Herausforderungen, insbesondere bei der Bautrocknung?
Die Übergabetermine sind fix und lassen kaum Spielraum. Sie orientieren sich nicht an den Jahreszeiten. Startet ein Projekt so, dass der Innenausbau in die Wintermonate fällt, müssen Lösungen gefunden werden, um trotzdem effizient arbeiten zu können. Gerade bei einem Hochhaus ist es unumgänglich, auch bei tiefen Aussentemperaturen weiter auszubauen. Mobile Heizungen sind dabei zentral, um konstante Bedingungen zu schaffen und Unterbrüche zu vermeiden.
«Um den Innenausbau ohne Unterbruch voranzutreiben, sind wir bei fixen Terminen und winterlichen Bedingungen auf eine zuverlässige Bauheizung angewiesen.»
Luca Napolitano, Bauleiter bei HRS



In welcher Bauphase befindet ihr euch aktuell?
Im Hochhaus laufen Rohbau und Ausbau parallel. Der Baumeister erstellt derzeit die Decke über dem 25. Obergeschoss. Je weiter unten, desto weiter ist der Ausbau fortgeschritten: Fenster sind bis ins 18. Obergeschoss montiert, Gipserarbeiten bis ins 15., der Unterlagsboden bis ins 9. und die Bodenbeläge im 6. Obergeschoss in Arbeit. Die Fassadenarbeiten haben Ende letzten Jahres begonnen. Im siebenstöckigen Zeilenbau ist der Rohbau abgeschlossen, Fenster und Gipserarbeiten sind fertig. Der Unterlagsboden im 5. Obergeschoss ist aktuell in Arbeit, die Bodenbeläge haben Mitte Januar gestartet, die Fassadendämmung läuft seit Anfang 2026. Ein spannender Aspekt ist, dass die unteren Stockwerke teilweise bereits einzugsbereit wären, während in den oberen Geschossen noch intensiv gebaut wird.

Wofür setzt ihr die Bauheizung konkret ein?
Im Zeilenbau dient sie dazu, das Gebäude über den Winter zu beheizen. Anders als im Hochhaus wird hier nicht über eine Fussbodenheizung, sondern über die Lüftung geheizt, die später in Einbauschränken integriert ist. Da die Schreinerarbeiten erst gegen Ende erfolgen, sind wir in dieser Phase auf eine mobile Heizung angewiesen.
Wie beurteilst du die Auswahl an Energieträgern wie Pellets, Methanol oder HVO100?
Diese Vielfalt ist ein klarer Vorteil. Je nach Projekt, Bauphase und Rahmenbedingungen kann eine passende und möglichst nachhaltige Lösung gewählt werden.

Wie erlebst du die Zusammenarbeit mit Krüger?
Sehr positiv. Man spürt die Erfahrung, sowohl in der Planung als auch im Betrieb. Die Abläufe funktionieren zuverlässig und entlasten uns im anspruchsvollen Baustellenalltag deutlich.
Und was schätzt du am Service besonders?
Die Erreichbarkeit und die richtige Balance in der Betreuung. Seit der Installation der Bauheizung musste ich nur einmal Kontakt aufnehmen, um den Notfallkontakt über die Feiertage zu klären. Das sagt viel über die Zuverlässigkeit der Geräte und das reibungslose Betriebsmanagement aus.
Vielen Dank für das Gespräch!
Über das Projekt
Auf dem Kochareal entsteht ein vielseitig genutztes Gebäudeensemble mit Wohnraum und Gewerbeflächen. Prägend ist ein rund 85 Meter hohes Hochhaus, ergänzt durch ein mehrgeschossiges Zeilenhaus und einen Sockelbau mit Dachgarten und Gemeinschaftspavillon. In den oberen Etagen werden rund 200 Wohnungen realisiert, während die Erdgeschosse für Gewerbe genutzt werden.



















